Waldeckische Jägerschaft Korbach e.V.
 

Waldeckischen Jägerschaft 

 Aktuelles 

Waldeckische Jägerschaft sieht sich als Sprachrohr der Jäger im Landkreis

Die Jahreshauptversammlung der Waldeckischen Jägerschaft wurde von der Bläsergruppe der Waldeckischen Jägerschaft mit Jagdhornklängen eröffnet. In einer Bilanz hat die Vorsitzende Sandra Bergmann die Zeit seit den Wahlen im Jahr 2019 rekapituliert.

(Ehrungen bei der Waldeckischen Jägerschaft: (von links) Gert Gröticke, Hermann Angern, Sandra Bergmann, Gerald Reinbold, Karl Keuling, Burkhard Wettlaufer, Frank Merhof, Anna-Maria Hausmann, Bernd Kesting, Wolfgang Fromm und Kurt Spruck.)

Der neue Vorstand sei damals angetreten, um etwas für die Jägerschaft zu bewirken, und dies sei rückblickend auch gelungen. Die Jägerschaft sei ein fester Ansprechpartner für die Verwaltung und die Stimme der Jägerschaft werde wieder gehört.

In den vergangenen sechs Jahren sei die Kommunikation mit dem Landkreis, politischen Vertretern, den Waldbesitzern, den Jagdrechtsinhabern und anderen Verbänden weiter intensiviert worden. Die Arbeit habe Früchte getragen und die Jägerschaft sei im Landkreis und darüber hinaus eine Institution, die bei wichtigen Fragen von Politik und Öffentlichkeit um ihre Meinung und Mithilfe gebeten werde. Dies ist derzeit insbesondere bei Themen wie Wiederbewaldung und der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) der Fall.

Vorbereitung auf die Jägerprüfung
Im zurückliegenden Jahr wurde den Mitgliedern wieder ein Jagdhundeausbildungskurs angeboten, sowie die Möglichkeit zur Überprüfung der Schießfertigkeiten. Auch in diesem Jahr wird es diese Kurse und Veranstaltungen wieder geben.
Anna-Maria Hausmann, die 2. Vorsitzende und Leiterin des Jungjägerausbildungskurses, berichtete, dass ab September wieder ein neuer Ausbildungskurs zur Vorbereitung auf die Jägerprüfung beginne.

Zusammenarbeit mit Unterer Jagdbehörde
Die Waldeckische Jägerschaft finanziert auch wieder verschiedene Naturschutzprojekte. 15.000 Euro stellt die Jägerschaft ihren Mitgliedern für Lebensraum verbessernde Maßnahmen zur Verfügung. Die Gelder stehen für die Anlage von Blüh- und Äsungsflächen, Pflanzen von Obstbäumen, die Habitatpflege sowie eine Vielzahl weiterer Maßnahmen bereit.
Matthias Clement von der Unteren Jagdbehörde des Landkreises berichtete über die Abschusszahlen des zurückliegenden Jagdjahres.

Langjährige Mitglieder wurden geehrt: Für 60 Jahre: Wolfgang Fromm, Karl Keuling und Erich Steuber, für 50 Jahre: Hermann Angern, Thomas Canisius, Jürgen Dietrich, Gerhard Gröticke, Bernd Iske, Bernd Kesting und Wolfgang Schulz. Für 40 Jahre: Kurt Spruck, Burkhard Wettlaufer, Horst Wilke und Ulrich Diel-Schneider und für 25 Jahre: Christoph Hütter, Friedrich Jakobi, Peter Broer, Frank Merhof, Thomas Grill, Uta Jäkel, Stefan Luft, Julia Ammenhäuser, Inge Kimm, Irmhild Böhle, Martin Schrinner, Heiko Böttger und Gerald Reinbold.

Quelle: WLZ (Facebook 08.05.2026)


Gemeinsam gegen die ASP: Dringender Aufruf zur Unterstützung beim Zaunbau zur ASP-Bekämpfung

Sehr geehrte Jägerinnen, sehr geehrte Jäger,

die *Afrikanische Schweinepest (ASP)* stellt weiterhin eine erhebliche Bedrohung für unsere Wild- und Hausschweinbestände dar. Bekanntlich gab es mittlerweile ASP-Funde in unmittelbarer Nähe zur hessischen Landesgrenze. Das Forstamt Frankenberg-Vöhl baut im Auftrag des Ministeriums einen *zweiten* Schutzzaun parallel zur Landesgrenze NRW, um die Ausbreitung der ASP in den Landkreis Waldeck-Frankenberg noch abzuwenden. *Hier ist Eile geboten!*

Vor diesem Hintergrund rufen die Jägervereinigung Frankenberg e.V. gemeinsam mit dem Forstamt Frankenberg-Vöhl alle Jägerinnen und Jäger auf, beim Bau dieses zusätzlichen Zauns parallel zur Landesgrenze zu unterstützen, um die Ausbreitung zu stoppen.
Die Arbeiten werden vom Forstamt Frankenberg-Vöhl koordiniert.

*Es finden zwei feste Arbeitseinsätze statt:*
Freitag, 24.04., 15:00 – 18:00 Uhr
Samstag, 25.04., ab 8.00 Uhr

*HIER WÜRDEN WIR UNS ÜBER TATKRÄFTIGE UNTERSTÜTZUNG DER JÄGERSCHAFT SEHR FREUEN!*

Werkzeug wird vollständig gestellt. Es sind bitte Handschuhe und Gehörschutz, wetterfeste Kleidung und schweres Schuhwerk mitzubringen.
Wer Interesse hat, bei den Aktionen zu unterstützen, meldet sich bitte unter Nennung des möglichen Termins und der Uhrzeit an bei:
Forstamt Frankenberg-Vöhl
*Frau Carolin Magel*
Carolin.Magel@forst.hessen.de
+49 (6451) 23009-10

Im Nachgang wird dann der Treffpunkt, die Uhrzeit und der Ansprechpartner benannt.
*Jede helfende Hand zählt, um eine weitere Ausbreitung der ASP zu verhindern!  Jeder sollte für sich bewerten, was ein Ausbruch der ASP in unserer Heimat für die eigene Jagdmöglichkeit, das eigene Revier und unsere befreundeten Landwirte bedeutet!*
Besten Dank vorab und gutes Gelingen, lasst uns gemeinsam zur Abwehr der ASP beitragen.

Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil 


Neue Hessische Jagdverordnung und neue Förderrichtlinie veröffentlicht

Heute ist ein guter Tag für die hessische Jägerschaft: Die Änderungen zur neuen Hessischen Jagdverordnung sowie die neue Förderrichtlinie zur Verwendung der Jagdabgabe sind veröffentlicht worden. Damit wurden wichtige Forderungen umgesetzt, für die sich der Landesjagdverband Hessen gemeinsam mit den hessischen Jagdvereinen, den Hegegemeinschaften und unseren Partnern im ländlichen Raum mit großem Einsatz starkgemacht hat.
Als Landesjagdverband Hessen haben wir in den vergangenen Monaten und Jahren sehr viel Zeit, Energie und jagdpraktischen Sachverstand investiert, um dieses Ergebnis zu erreichen.
Unser Ziel war immer klar: eine Jagdverordnung, die sich an der Praxis orientiert, der Jägerschaft das Wildmonitoring überträgt, die Jägerprüfung entschlackt und praxistauglicher gestaltet sowie die Arbeit der Jägerinnen und Jäger vor Ort insgesamt spürbar verbessert.

Mehr dazu unter folgendem Link

Quelle: 10.03.2026, LJV Hessen


Stellungnahme des Bundesverbandes Deutscher Berufsjäger e.V. zu aktuellen Themen und Darstellungen der Jagd in den sozialen Medien




Die Aujeszkysche Krankheit


Afrikanische Schweinepest: Neuer Fund in NRW hat Auswirkungen auf Hessen 

Teile des Landkreises Waldeck-Frankenberg und möglicherweise Marburg-Biedenkopf von Erweiterung der Sperrzonen betroffen +++ Hessisches Landwirtschaftsministerium: Alle Vorbereitungen zur Verhinderung der Ausbreitung der Tierseuche nach Hessen wurden getroffen.

Weitere Infos unter folgenden Link

Quelle: 12.02.2026 LJV Hessen